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Nationaler ökumenischer Gedenk- und Feiertag «500 Jahre Reformation — 600 Jahre Niklaus von Flüe» Samstag, 1. April 2017 in Zug

Der nationale ökumenische Gedenk- und Feiertag «500 Jahre Reformation — 600 Jahre Niklaus von Flüe» findet in Anwesenheit von Bischof Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und Dr. Gottfried Locher, Präsident des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes am 1. April 2017 in Zug statt.

Über das definitive Programm werden wir Sie im Januar 2017 informieren können.



©Adrian Michael

Ethik, Nachhaltigkeit und Verantwortung im Management

Intensivseminar vom 20. und 21. April 2017 im Kloster Disentis

Im vorliegenden Intensivseminar werden Anforderungen an das Management von kirchlichen und nicht-kirchlichen Organisationen mit grundlegenden Werten wie Verantwortung und nachhaltiges Handeln und Nutzen von Ressourcen verknüpft. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage: Was verstehen wir unter Begriffen wie «Ethik», «Verantwortung» und «Nachhaltigkeit».

Das Intensivseminar findet am 20. und 21 April 2017 in den Räumen des Klausur- und Kulturzentrums des Benediktinerklosters Disentis statt, einer Klostergemeinschaft, die sich auf Führungsgrundsätze beruft, die seit rund 1500 Jahren Bestand haben.

Detailliertere Informationen zum Programm, den Referenten/innen etc. finden Sie hier



Kirchen in Bewegung

Neue Studie zu den christlichen Migrationsgemeinden in der Schweiz

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) hat eine neue Studie zum Thema der Migrationsgemeinden veröffentlicht. Dazu hat das SPI 370 christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz untersucht. Mehr als 100 dieser Gemeinden wurden seit der Jahrtausendwende gegründet. Christliche Migrationsgemeinden unterstützen ihre Mitglieder in vielen Fragen des Lebens und tragen damit zur Integration in der Schweiz bei.

Forschungsergebnisse und Buchbestellung

«Missionen sind ein notwendiges Übel» - Artikel zur Migrationsstudie auf kath.ch

Judith Albisser und Arnd Bünker (Hrsg.); Kirchen in Bewegung. Christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz; 250 Seiten; Edition SPI; St. Gallen 2016.



©Marc Hutter

In Innerrhoder Kirchgemeinden sollen Ausländer mitbestimmen können

Der reformierte und der katholische Pfarrer von Appenzell lancieren eine Initiative für die freiwillige Einführung des Ausländerstimmrechts im Kanton.

Für den evangelisch-reformierten Pfarrer von Appenzell, Andreas Schenk «sind alle in der Kirche getauften und mündigen Menschen gleichberechtigt und sollten in kirchlichen Belangen stimm- und wahlberechtigt sein». Deshalb hat er zusammen mit seinem katholischen Pfarrerkollegen Lukas Hidber und weiteren Mitunterzeichnenden eine Initiative für das kirchliche Ausländerstimmrecht in Appenzell Innerrhoden eingereicht. «Die Mitglieder einer Kirche sind durch den Glauben verbunden und nicht aufgrund der Nationalität», begründet Lukas Hidber das Anliegen.

Konkret soll Innerrhodens Kantonsverfassung dahingehend abgeändert werden, dass die Kirchgemeinden die Möglichkeit erhalten, auf freiwilliger Basis das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer einzuführen. Zwar sieht die Kirchenverfassung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden beider Appenzell schon heute die Möglichkeit des Stimm- und Wahlrechts auch für Ausländerinnen und Ausländer vor, weil aber die Kantonsverfassung über der Kirchenverfassung steht können die Kirchgemeinden Innerrhodens diese Möglichkeit nicht umsetzen. Aus diesem Grund soll die Kantonsverfassung nun entsprechend geändert werden.

Die Initiative kommt voraussichtlich am 5. November 2016 zur Stellungnahme in den Grossen Rat und am letzten Sonntag im April 2017 vor die Landsgemeinde.



©Bruder-Klausen-Stiftung

MEHR RANFT

Programm zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe»

Die ersten der insgesamt elf Kern- und über 90 Mitmachprojekte zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe» sind bereits erfolgreich gestartet. Unter dem Leitmotiv «MEHR RANFT» wird das Bewusstsein für den Mystiker, Mittler und Menschen Niklaus von Flüe sowie seiner Frau Dorothee Wyss weit über die Kantonsgrenzen hinaus gestärkt und in alle Landesteile der Schweiz getragen.

Die RKZ und verschiedene kantonalkirchliche Organisationen unterstützen das Gedenkjahr mit namhaften Beiträgen.

Mehr Informationen zum Gedenkjahr 2017: www.mehr-ranft.ch
MEHR RANFT Programmflyer
Flyer zur Vortrags- und Gesprächsreihe «Nachdenken über Niklaus von Flüe»



Was macht eigentlich genau das Theologisch-pastorale Bildungsinstitut der deutschschweizerischen Bistümer TBI?

Geschichten aus der Mitfinanzierung FO/RKZ

Herr Gellner, Sie sind der erste Institutsleiter des 2015 neu gegründeten deutschschweizerischen Kompetenzzentrums für theologische Bildung Erwachsener und berufsbezogene Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was steht im nächsten Halbjahr besonders gross in der Agenda vom TBI?

Die TBI-Eröffnungstagung am 20. März 2017 steht unter dem Motto «Bildung und Pastoral neu zusammen denken». Die Verbindung von Glaube und Bildung, theologischer Reflexion mit Lebens-, Zeit- und Praxisbezug kennzeichnet die gesamte Arbeit des TBI: die Glaubenskurse, den Studiengang Theologie und die Matineenreihe Theologie 60plus ebenso wie die berufsbezogenen Weiterbildungen und Personalkurse.

Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Pläne in den nächsten drei Jahren erfolgreich umsetzen und erreichen all Ihre Ziele. Was ist dann anders? Woran merken Ihre Zielgruppen, dass sich etwas verändert hat?

Das TBI bündelt Kräfte und Kompetenzen für die kirchliche Bildung in der Deutschschweiz, was zukunftsorientierte Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Aufgaben und Angebote bietet. Mit dem ebenfalls neu gegründeten Bildungsrat D-CH bestehen sprachregional gute strukturelle Voraussetzungen für verstärkte Koordination und Innovation zugunsten eines zeitgemässen, attraktiven Bildungsangebots.

Welche Rolle spielt freiwilliges Engagement beim TBI? Was tun Sie, um freiwilliges Engagement zu fördern? Was für Zusatzkosten würden entstehen, wenn sie die freiwillige Arbeit bezahlen müssten?

Als Bildungsinstitut können wir uns nicht auf die Mitarbeit von Freiwilligen stützen. Die theologische Bildung Erwachsener, der noch grösseres Gewicht zukommen sollte, ist schon heute mit vielfältigem freiwilligen Engagement verknüpft. In der Weiterbildung kirchlicher Mitarbeitender spielt die kompetente Förderung und professionelle Begleitung von freiwilligem Engagement eine ganz zentrale Rolle.

Sie erhalten von Fastenopfer und RKZ jährlich einen Betriebsbeitrag. Welches ist der konkrete Gegenwert in Form von Leistungen zu Gunsten der Kirche?

Mit seinen Bildungsangeboten leistet das TBI einen unersetzbar wichtigen Beitrag zum kirchlichen Leben, insb. zur Personalentwicklung. Zudem erbringt es vielfältige Dienstleistungen, z.B. Grundlagen für Entscheidungsträger zu Fragen von Aus- und Weiterbildung angesichts sich verändernder kirchlicher Berufsfelder. Für die religiöse Bildung Erwachsener stellt das TBI Konzepte und Lernmittel bereit.

Wenn Sie als Institution einen Wunsch an die DOK richten könnten: Was würden Sie sich wünschen?

Die Gründung des TBI wurde von der DOK beschlossen, der Institutsleiter von ihr ernannt. Die Bistumsvertreter im Vorstand gewährleisten eine enge personelle Verknüpfung zur DOK und zum Bildungsrat D-CH. Das ist wichtig, damit das TBI sein Knowhow in die Pastoral- und Kirchenentwicklung einbringen kann, insb. zur Förderung qualifizierten Personals – matschentscheidend für die Reputation der Kirche.

Steckbrief 

Gründungsjahr2015
Wichtigste Dienstleistungen
  • Qualifizierte theologische Bildungsarbeit mit Erwachsenen, deren Bedeutung trotz rückläufiger TN-Zahlen eher zunehmen wird
  • Berufsbezogene Weiterbildung stärkt Ressourcen, erweitert gezielt Kompetenzen und eröffnet so attraktive berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • Bildungsknowhow für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Pastoral und entsprechender kirchlicher Berufsfelder
ÄltesteR MitarbeiterIn

Das Durchschnittsalter des TBI-Teams beträgt 53 Jahre. Sowohl die Bildungsfachpersonen als auch die Mitarbeitenden in Sekretariat und Administration, die zum grössten Teil aus den Vorgängerinstitutionen übernommen wurden, sind berufserfahrene, sehr kompetente Leute!

Angesichts der komplexen Aufgaben wüsste ich nicht, wie sich das TBI anders aufbauen liesse!

Anteil FO/RKZ-Beitrag am Gesamtbudgetca. 44%
Link zur Webseitewww.tbi-zh.ch

 

 



Menschenrechte und Religionen

Nichtstaatliche Akteure und ihr Verhältnis zu den Menschenrechten. Einladung zur Tagung an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern vom 2. Dezember 2016

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften bringen sich neben ihrer primären religiösen und weltanschaulichen Bedeutung auch als soziale Akteure ein. Sie positionieren sich zur freiheitlich-demokratischen Rechtskultur. Eine besondere Rolle spielt dabei ihr Verhältnis zu den Menschenrechten.

Diese Beziehung steht im Zentrum eines an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern in Verbindung mit der Yale University durchgeführten Forschungsvorhabens. Die mit dem Forschungsprojekt verbundene internationale Tagung an der Theologischen Fakultät verfolgt das Ziel, zum einen das Verhältnis zwischen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften (als nichtstaatliche Akteure) und den Menschenrechten zu bestimmen. Zum anderen soll das Verhältnis zu den Menschenrechten von Unternehmen als nichtstaatliche Akteure untersucht werden.

Die Tagung findet statt am 2. Dezember 2016, 09:15 - 16:45, an der Universität Luzern.

Tagungsprogramm



«ICH BIN STOLZ DRAUF»

DOSSIER FREIWILLIG ENGAGIERT - Das gemeinsame Gesicht der Freiwilligenarbeit

Mit dem DOSSIER FREIWILLIG ENGAGIERT wird das unentgeltliche freiwillige und ehrenamtliche Engagement anerkannt und somit sichtbar gemacht. Es sorgt für einen reellen Mehrwert in der Lern- und Arbeitsbiografie von Freiwilligen und nützt auch den Organisation und Vereinen. Dadurch entstehen ein nationales Qualitätslabel und ein Wiedererkennungseffekt, welche den Wert der Freiwilligenarbeit als wichtige Ressource stärken.

Eine wertvolle Unterstützung beim Erarbeiten von Nachweisen ist der neue DOSSIER-Text-Generator von BENEVOL. Er löst die bisherige kirchliche Wegleitung zum Dossier Freiwillig Engagiert ab. Die Inhalte für kirchliche Tätigkeiten wurden gemeinsam mit Fachpersonen der Evang.-ref. und Röm.-Kath. Kirchen überarbeitet. Dank der grosszügigen Unterstützung der RKZ und von Fondia (Stiftung für Gemeindediakonie) können 16 kirchliche Tätigkeiten ab sofort unentgeltlich genutzt werden.

Probieren Sie es aus: www.dossier-freiwillig-engagiert.ch/dossier-generator 



«Nahe sein bis zuletzt»

Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde

Die Begleitung eines schwer kranken Menschen ist für (pflegende) Angehörige und Freunde oft mit vielen Fragen und Herausforderungen verbunden. Der vorliegende Ratgeber möchte in dieser aufwühlenden Zeit ein verlässlicher Begleiter sein. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Das Buch zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können.

Dr. Dr. Urs Winter-Pfändler; Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt»; 108 Seiten; St.Gallen 2016 (Edition SPI)

Unter folgendem Link kann der Ratgeber kostenlos bestellt werden: www.nahesein.ch

Pressemitteilung