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 Aktuell 

Begleiten - Unterscheiden - Integrieren

Studientag der Schweizer Bischofskonferenz zu «Amoris Laetitia»

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) führte am 9. März 2017 ein Studientag zu dem von Papst Franziskus veröffentlichten postsynodalen Schreiben «Amoris Laetitia» durch, welches richtungsweisende Aussagen zum Stellenwert von Liebe, Ehe und Familie macht. Die Studientagung hatte zum Ziel, die Bedeutung von «Amoris Laetitia» im Kontext der Schweiz herauszuarbeiten und Grundlagen für pastorale Leitlinien der Familienpastoral zur Diskussion zu stellen.

Die drei Hauptreferate des Studientags orientierten sich an den massgeblichen Stichworten des päpstlichen Schreibens - Begleiten, Unterscheiden und Integrieren. Obwohl die Referate sich an Fachleute mit theologischen Kenntnissen richten, sind sie auch für eine weitere Leserschaft sehr wertvoll. Sie helfen zu verstehen, welche neuen Akzente der Papst setzt und weshalb es auf die brennenden Fragen im Bereich der Ehe- und Familienpastoral keine einfachen Antworten und allgemeingültigen Rezepte gibt.

Zudem dokumentieren der Studientag und seine Ergebnisse die Bedeutung von beratenden Kommissionen für die Bischöfe und von professionellen Kommissionssekretariaten wie jenem der Pastoralkommission, das beim Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen angesiedelt ist. Ohne solche Strukturen ist eine vertiefte Meinungsbildung und auch die «Übersetzung» weltkirchlicher Vorgaben in die Situation und Kultur der katholischen Kirche in der Schweiz nicht möglich. Dies ist auch der Grund dafür, dass die RKZ die Arbeit solcher Einrichtungen mit namhaften Beiträgen unterstützt.

Dokumentation zum Studientag:



Kursangebot Kirchenmanagement 2017/18

Ausschreibung Basis-Lehrgang Kirchenmanagement 2017/18

Die gesellschaftlichen Veränderungen und die knapper werdenden Ressourcen zwingen die Kirchen zu unternehmerischem Handeln. Wie lässt sich kirchliche Arbeit so gestalten, dass sie den Auftrag sachgerecht wahrnimmt und so sinnvoll wie möglich umsetzt? Diese Frage stellt sich immer dringender und das Interesse an Kirchenmanagement nimmt zu. Aus diesem Grund bietet die RKZ in Zusammenarbeit mit dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg 2017/18 wiederum den Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» an.

Der Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» richtet sich an Personen, die in kirchlichen oder staats-kirchenrechtlichen Strukturen Führungsaufgaben wahrnehmen. Er wird 2017/18 bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben und vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse eines modernen Managements, das an die Bedürfnisse der Kirche angepasst ist.

Der zweiteilige Basis-Lehrgang 2017/18 findet vom 26. bis 28. Oktober 2017 in Wislikofen AG und vom 25. Bis 27. Januar 2018 Schwarzsee FR statt.

Kursprospekt Basis-Lehrgang Kirchenmanagement 2017/18

Online-Anmeldung unter: www.rkz.ch/basislehrgang



©Netzwerk freiwillig engagiert

RKZ Milizumfrage vernetzt

Das Netzwerk freiwillig.engagiert informiert über die Milizstudie der RKZ

Im Newsletter vom Mai 2017 verweist das Schweizerische Netzwerk freiwillig.engagiert auf die von der RKZ durchgeführte Umfrage zum kirchlichen Milizengagement. Der Newsletter berichtet regelmässig über Entwicklungen im Freiwilligenbereich und lohnt sich für jene, die sich für das Thema interessieren. Abonnieren Sie den Newsletter, wenn Sie immer informiert sein wollen.

Das Netzwerk freiwillig.engagiert fördert den Dialog über Freiwilligenarbeit und schafft Vernetzungsmöglichkeiten. Es bietet den Organisationen eine Plattform für den Austausch von Ideen und Best Practices und ermöglicht das gegenseitige Nutzen von Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit ist weniger durch Institutionalisierung als vielmehr durch gemeinsame Interessen geprägt. Die RKZ ist seit der Gründung im 2012 Mitträgerin des Netzwerkes. 



Was macht eigentlich genau das Centro di Liturgia?

Geschichten aus der Mitfinanzierung

Herr Zanini, Sie sind seit 2011 Direktor des Centro die Liturgia in Lugano. Was steht im nächsten Halbjahr besonders gross in der Agenda Ihres Instituts?

Das Centro di Liturgia und die Commissione di Musica Sacra erarbeiten gerade die subsidiären liturgischen Lehrmittel, die den Pfarreien im Hinblick auf das 20. Treffen der Kirchenchöre des Bistums zur Verfügung gestellt werden sollen. Der Anlass, an dem 500 Personen teilnehmen, findet in Gedenken an den 600. Jahrestag der Geburt des Schutzpatrons der Schweiz in der Weihkirche San Nicolao in Lugano statt.

Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Pläne in den nächsten drei Jahren erfolgreich umsetzen und erreichen all Ihre Ziele. Was ist dann anders? Woran merken Ihre Zielgruppen, dass sich etwas verändert hat?

Das Centro di Liturgia möchte seine Tätigkeit in dem Geist und mit den Zielen fortführen, die 1953 zu seiner Gründung geführt hatten: Es will der Region als Ansprechpartner in Sachen Liturgie, Musik und Kunst dienen und Pfarreien und Gruppen diesbezüglich konkrete Hilfe leisten. Nach Erreichung dieser Ziele werden die Zielgruppen feststellen können, dass damit ein wichtiger Beitrag zu einer einheitlichen Linie in Liturgiefragen geleistet wurde.

Welche Rolle spielt freiwilliges Engagement beim Centro di Liturgia? Was tun Sie, um freiwilliges Engagement zu fördern? Was für Zusatzkosten würden entstehen, wenn sie die freiwillige Arbeit bezahlen müssten?

Das Centro di Liturgia beruht, mit Ausnahme von 2 Personen, auf Freiwilligentätigkeit; mind. 25 Personen arbeiten ehrenamtlich bei uns. Sie alle zu bezahlen, wäre sehr kostenaufwendig. Im Tessin besteht eine hohe Bereitschaft zu freiwilligem Engagement, auch im kirchlichen Bereich. Wenn jemand um Mitarbeit gebeten wird, ist ihm klar, dass es sich um eine Freiwilligentätigkeit handelt.

Sie erhalten von der Mitfinanzierung jährlich einen Betriebsbeitrag. Welches ist der konkrete Gegenwert in Form von Leistungen zu Gunsten der Kirche?

Es ist schwierig, den Wert einer Arbeit oder Dienstleistung für die Kirche in Geldwert auszudrücken. Gewiss findet der Beitrag der RKZ zu den Betriebskosten, der allerdings nicht einmal zur Deckung der Kosten für die zwei bezahlten Mitarbeiter ausreicht, in unserer Tätigkeit vor Ort sinnvoll Verwendung, schon allein für unsere Beratungsfunktion in Sachen Liturgie, Kirchenmusik und sakrale Kunst.

Wenn Sie als Institution einen Wunsch an die SBK richten könnten: Was würden Sie sich wünschen?

Wir würden uns wünschen, dass die in diesen Organen zuständigen Personen mehr Verständnis für die Unterschiede zwischen Tessin und Deutschschweiz in pastoralen und liturgischen Fragen haben. Es besteht der Eindruck, dass der Wert der Arbeit (und damit die Höhe der gewährten Finanzhilfen) anhand eigener Vorgaben ermittelt und der Kontext dabei nicht hinreichend in Betracht gezogen wird.

Steckbrief 

Gründungsjahr1953
Wichtigste
Dienstleistungen
  • Liturgie
  • Kirchenmusik
  • Kunst
ÄltesteR
MitarbeiterIn
47 Jahre (Frewilliger: 81 Jahre)
JüngsteR
MitarbeiterIn
35 Jahre (Freiwilliger: 25 Jahre)
Anteil Mitfinanzierung
am Gesamtbudget
46%
Link zur Websitewww.diocesilugano.ch


©Sybille Kathriner

«Fried ist allweg in Gott»

Staatsakt zum 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe in Sarnen (OW)

Am 30. April 2017 fand in Anwesenheit der Bundespräsidentin und von Vertretungen fast sämtlicher Kantonsregierungen in Sarnen ein Staatsakt zum 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe statt. Die RKZ war bei diesem Anlass durch ihren Präsidenten und ihren Generalsekretär vertreten. Im Zentrum des Festaktes stand die Rede des Germanisten und Autors Peter von Matt. Er würdigte die bezwingende Autorität der Person Niklaus von Flüe und die elementare Einfachheit seiner Sätze. Besondere Aufmerksamkeit schenkte der Festredner dem Schreiben an den Rat von Bern, in dem es heisst: «Darum achtet darauf, dass ihr einander gehorsam seid», was in heutiger Sprache hiesse: «Achtet darauf, dass ihr aufeinander hört». Darauf folgt der berühmte Satz «Fried ist allweg in Gott» und die parallele Forderung «Achtet darauf, dass ihr auf Frieden stellt», also: «Darum sollt ihr bemüht sein, alles auf Frieden auszurichten.» Diese Sätze seien vor dem Hintergrund der Tatsache zu sehen, dass die werdende Eidgenossenschaft damals auf der Suche nach Identität und keineswegs primär von aussen, sondern stärker von innen her bedroht war. Dies sei auch in allen späteren Jahrhunderten der Fall gewesen, betonte Peter von Matt.

Weitere Informationen und Bilder zum Staatsakt finden Sie hier



Jahres- und Finanzbericht 2016 der RKZ

Nachfolgend stehen der aktuelle Jahres- und Finanzbericht der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) für das Jahr 2016 zum Download bereit. Die beiden Berichte geben Einblick in unsere Tätigkeiten und Anliegen sowie in die Verwendung der anvertrauten finanziellen Mittel.

Genauere Informationen zur Jahresrechnung und Bilanz der RKZ sind beim Generalsekretariat der RKZ erhältlich.

Jahresbericht 2016

Finanzbericht 2016 



©Bruder-Klausen-Stiftung

MEHR RANFT

Programm zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe»

Die ersten der insgesamt elf Kern- und über 90 Mitmachprojekte zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe» sind bereits erfolgreich gestartet. Unter dem Leitmotiv «MEHR RANFT» wird das Bewusstsein für den Mystiker, Mittler und Menschen Niklaus von Flüe sowie seiner Frau Dorothee Wyss weit über die Kantonsgrenzen hinaus gestärkt und in alle Landesteile der Schweiz getragen.

Die RKZ und verschiedene kantonalkirchliche Organisationen unterstützen das Gedenkjahr mit namhaften Beiträgen.

Mehr Informationen zum Gedenkjahr 2017: www.mehr-ranft.ch
MEHR RANFT Programmflyer
Flyer zur Vortrags- und Gesprächsreihe «Nachdenken über Niklaus von Flüe»