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 Aktuell 

Gemeinsam zur Mitte

Nationaler ökumenischer Gedenk- und Feiertag «500 Jahre Reformation – 600 Jahre Niklaus von Flüe» Samstag, 1. April 2017 in Zug.

«Glaube verbindet, er schliesst nicht aus»: Am 1. April 2017 laden die römisch-katholische und die reformierten Kirchen in der Schweiz Sie zum nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag «500 Jahre Reformation – 600 Jahre Niklaus von Flüe» in Zug ein und verbinden damit ihre beiden Jubiläen.

«Gemeinsam zur Mitte» lautet das Thema des Tages. Der Höhepunkt des Programms bildet der ökumenische Gottesdienst in der Kirche St. Michael. Weitere Informationen finden Sie im nachfolgenden Programm und in den Botschaften zum Gedenk- und Feiertag.

Programm zum nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag «Gemeinsam zur Mitte»

«Gemeinsam zur Mitte» - Botschaften 



©Bruder-Klausen-Stiftung

MEHR RANFT

Programm zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe»

Die ersten der insgesamt elf Kern- und über 90 Mitmachprojekte zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe» sind bereits erfolgreich gestartet. Unter dem Leitmotiv «MEHR RANFT» wird das Bewusstsein für den Mystiker, Mittler und Menschen Niklaus von Flüe sowie seiner Frau Dorothee Wyss weit über die Kantonsgrenzen hinaus gestärkt und in alle Landesteile der Schweiz getragen.

Die RKZ und verschiedene kantonalkirchliche Organisationen unterstützen das Gedenkjahr mit namhaften Beiträgen.

Mehr Informationen zum Gedenkjahr 2017: www.mehr-ranft.ch
MEHR RANFT Programmflyer
Flyer zur Vortrags- und Gesprächsreihe «Nachdenken über Niklaus von Flüe»



Was macht eigentlich genau das Centre Romand de Pastorale Liturgique (CRPL)?

Geschichten aus der Mitfinanzierung FO/RKZ

Herr de Roten, Sie sind seit 2014 Direktor des Centre Romand de Pastorale Liturgique (CRPL). Was steht im nächsten Halbjahr besonders gross in der Agenda des CRPL?

Im Zentrum steht die Förderung und Bekanntmachung von neu erschienenen Büchern zu liturgischen Fragen: Das neue Evangeliar und die pastorale Handreichung zur Firmung aus dem Jahr 2015 sowie die beiden Bände mit neuen Hymnen. Letztere bieten Gelegenheit, den liturgischen Gesang mit entsprechenden Bildungsangeboten zu fördern. Die für November 2016 bis Mai 2017 vorgesehenen Bildungsveranstaltungen weisen auf aktuelle Prioritäten hin: Kinder und Liturgie, Wortgottesfeiern und Bibellektüre im Gottesdienst.

Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Pläne in den nächsten drei Jahren erfolgreich umsetzen und erreichen all Ihre Ziele. Was ist dann anders? Woran merken Ihre Zielgruppen, dass sich etwas verändert hat?

Wir haben keine besonderen Massnahmen in Planung, sondern sind laufend gefordert, die Kontakte zwischen den Verantwortlichen für die Liturgie in der Romandie und den anderen Bildungsverantwortlichen zu pflegen, um die Erwartungen zu erfüllen und gemeinsam zu handeln. Da ich als Direktor noch nicht lange im Amt bin, muss ich mich noch vertieft einarbeiten. Die möglicherweise bevorstehende Veröffentlichung des neuen Messbuches in Französisch wird zu einer grossen pädagogischen Herausforderung. Ein konkretes kurzfristiges Ziel ist die Erstellung eines Katalogs für unsere Bibliothek.

Welche Rolle spielt freiwilliges Engagement beim CRPL? Was tun Sie, um freiwilliges Engagement zu fördern?

Was für Zusatzkosten würden entstehen, wenn sie die freiwillige Arbeit bezahlen müssten? Das CRPL mit seinen drei Angestellten zu je 50%, kann zusätzlich auf die freiwillige Unterstützung von ehemaligen Mitarbeitenden zählen. Besonders erwähnen möchte ich den ehemaligen Direktor Jean-Claude Crivelli, Chorherr von St. Maurice. Die geographische Lage unserer Büros in Bex (Wallis) erschwert freiwilliges Engagement, weil der Ort etwas abgelegen ist. Hingegen können wir im Rahmen unseres Ausbildungsangebotes die zahlreichen Freiwilligen, die sich für die Liturgie einsetzen, anregen und unterstützen. Konkrete Zahlen zum Ausmass dieses Engagements gibt es keine.

Sie erhalten von Fastenopfer und RKZ jährlich einen Betriebsbeitrag. Welches ist der konkrete Gegenwert in Form von Leistungen zu Gunsten der Kirche?

Als Gegenleistung für den jährlichen Betriebsbeitrag bietet das CRPL Ausbildungsangebote für Lektor/innen, Sakristane, Kommunionhelfer/innen, Vorsänger/innen und Chorleiter/innen, aber auch im Rahmen der Ausbildung ständiger Diakone oder Priesteramtskandidaten. Diese Bildungsangebote finden entweder bei uns in «La pelouse» (Bex) oder vor Ort in den Pastoralräumen.

Wenn Sie als Institution einen Wunsch an die COR richten könnten: Was würden Sie sich wünschen?

Die drei Mitarbeitenden des CRPL hoffen weiterhin auf die Unterstützung und Ratschläge der COR, mit der Zusicherung von 150 Stellenprozenten, was ein Minimum ist, um die vielen und verschiedenen Aufgaben des CRPL wahrzunehmen.

Steckbrief 

GründungsjahrDas Centre Romand de Liturgie wurde 1966 gegründet. 1998 ging es im Centre Romand de Pastorale Liturgique (CRPL) auf, das auch für den Bereich Kirchenmusik zuständig ist.
Wichtigste Dienstleistungen
  • Ausbildung der Verantwortlichen für die Liturgie aus der Romandie
  • Zusammenarbeit mit den liturgischen Instituten in der Schweiz und im französischsprachigen Raum
  • Vorbereitung und Verbreitung liturgischer Bücher und des Liturgischen Kalenders («Direktorium») für die Romandie 

ÄltesteR MitarbeiterIn 

Philippe de Roten, directeur
JüngsteR MitarbeiterInEmmanuel Pittet
Anteil FO/RKZ-Beitrag am Gesamtbudget45%
Link zur Websitewww.crpl.ch 


Genugtuungsfonds als konkretes Zeichen der Solidarität

Gebets- und Bussfeier vom 5. Dezember 2016 für die Opfer sexueller Übergriffe im kirchlichen Umfeld

Mit einem Bussgottesdienst und einer Pressekonferenz in Sitten setzte die Schweizer Bischofskonferenz am 5. Dezember 2016 ein deutliches Zeichen, wie ernst sie es mit dem Schuldbekenntnis, der Bereitschaft zur Aufarbeitung des Geschehenen und dem Willen zur Vermeidung neuer Fälle meint.

Schuldbekenntnis der Bischöfe

Der Gebets- und Bussfeier stand der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Charles Morerod, vor. Er bekannte im Gebet: «Grosse Schuld ist in unserer Zeit in der Kirche und auch in unseren Diözesen und Gemeinschaften offenbar geworden – eine Schuld Einzelner; eine Schuld, die auch durch bestimmte Strukturen sowie Verhaltens- und Denkmuster ermöglicht worden ist. Die Schuld ist mehrschichtig: der Übergriff, das gleichgültige Schweigen, die unterlassene Hilfe für das Opfer. Wir fühlen uns auf verschiedenen Ebenen verantwortlich und verdanken den Opfern, dass sie uns die Augen geöffnet haben.»

In der Pressekonferenz informierte Giorgio Prestele, Präsident des Fachgremiums für sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld, über den Umgang der katholischen Kirche mit sexuellen Übergriffen. Neben der transparenten Information über die Zahl und Art der Fälle standen die vielen Präventionsmassnahmen im Zentrum seiner Darlegungen. Vorbeugung ist ein zentrales Anliegen.

Genugtuungsfonds als Ausdruck tatkräftiger Solidarität

Besonders bedrückend ist die Situation der Opfer früherer Übergriffe, die nach staatlichem und kirchlichem Recht verjährt sind, und die während langer Zeit von kirchlichen Instanzen weder Gehör noch Genugtuung erhalten haben. Für diese wurde ein Genugtuungsfonds eingerichtet. Er wurde von der Bischofskonferenz, den Orden und der RKZ geäufnet und wird von einer unabhängigen Kommission verwaltet.

Renata Asal-Steger, Vizepräsidentin der RKZ, nannte in ihrem Votum anlässlich der Pressekonferenz mehrere Gründe, weshalb sie sich stellvertretend für die kantonalkirchlichen Organisationen und Kirchgemeinden mit CHF 150‘000 am Fonds in der Höhe von einer halben Million Franken beteiligt: 

  • Die staatskirchenrechtlichen Körperschaften sind gemäss staatlichem Recht die Arbeitgeber vieler kirchlichen Mitarbeiter. Sie tragen eine hohe Mitverantwortung im Zusammenhang mit der Problematik sexueller Übergriffe. Diese betrifft die Prävention, die Sorgfalt bei Anstellungen und den Umgang mit Vorkommnissen. Diese Verantwortung ist rechtlicher und auch moralischer Natur.
  • Das Miteinander von bischöflichen und staatskirchenrechtlichen Instanzen ist gerade im Zusammenhang mit dem sensiblen Thema der sexuellen Übergriffe im kirchlichen Umfeld zentral, damit die Verantwortung gemeinsam wahrgenommen werden kann.
  • Vor allem aber will die RKZ ein konkretes Zeichen der Solidarität mit den Opfern von verjährten Übergriffen setzen. Es soll konkret sichtbar werden, dass es sich bei dieser Solidarität nicht um ein blosses Lippenbekenntnis handelt, sondern um «tätige Reue», wohl wissend, dass Geld den zugefügten Schaden und die erlittenen Nöte nicht beseitigen kann.

Mit Blick auf die Zukunft hielt Renata Asal-Steger fest, auch die Körperschaften wollten dazu beitragen, dass Übergriffe im kirchlichen Umfeld möglichst vermieden werden.

Links zum Thema
Medienmitteilung SBK
Bericht auf kath.ch 
Statement von Renata Asal-Steger



Erfolgreicher Abschluss der Neuregelung der Zusammenarbeit von SBK und RKZ

Gemeinsame Medienmitteilung SBK-RKZ vom 7. Dezember 2016

Im Laufe der Jahre 2015 und 2016 haben die Schweizer Bischofskonferenz und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz intensive Verhandlungen zur Neuregelung ihrer Zusammenarbeit geführt. Dabei konnten folgende Dokumente unterzeichnet werden: Eine Zusammenarbeitsvereinbarung, ein Mitfinanzierungsvertrag, ein Organisationsreglement und eine Beitragsvereinbarung SBK-RKZ.

Mit der Genehmigung der Beitragsvereinbarung SBK-RKZ, welche der Schaffung der finanziellen Voraussetzungen für die Erfüllung der Aufgaben der SBK, ihres Generalsekretariates und ihrer Gremien dient und die damit verbundenen Rechte und Pflichten beider Partner regelt, wurden diese Verhandlungen jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Die neuen Regelungen schaffen mehr Verbindlichkeit und mehr Transparenz in der Zusammenarbeit. Sie schaffen die Voraussetzungen für die Klärung von inhaltlichen Fragen von beidseitigem Interesse und für eine die je unterschiedlichen Zuständigkeiten respektierende Kooperation bei der Mitfinanzierung pastoraler Aufgaben auf gesamtschweizerischer und sprachregionaler Ebene. Im Zuge dieser Neuregelung wurden auch die Finanzflüsse vereinfacht, um die Transparenz, aber auch die Steuerbarkeit des Mitteleinsatzes auf diesen Ebenen zu erhöhen.

Nicht zuletzt dank der kompetenten Moderation durch Prof. Dr. Jürg Krummenacher war es möglich, die komplexen Fragen in nur acht Sitzungen der Verhandlungsdelegationen zu klären und einvernehmliche Lösungen zu finden. SBK und RKZ danken ihm herzlich für seinen Einsatz.

Das Jahr 2017 wird vor allem der Vorbereitung und Einführung der neuen Strukturen und Abläufe dienen. Die neuen Regelungen im Bereich der Mitfinanzierung werden per 1. Januar 2018 wirksam.

Freiburg und Zürich, den 7. Dezember 2016

Erwin Tanner, Generalsekretär der SBK
Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ
 

Die neuen Regelungen zum Herunterladen:

Zusammenarbeitsvereinbarung SBK-RKZ
Organisationsreglement für die Zusammenarbeit von SBK-RKZ
Mitfinanzierungsvertrag SBK-RKZ
Richtlinien für die Mitfinanzierung SBK-RKZ
Beitragsvereinbarung SBK-RKZ


Schweizer Bischofskonferenz | Rue des Alpes 6 | 1701 Freiburg | Tel. 026 510 15 15 | sekretariat(at)bischoefe.ch
Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz | Hirschengraben 66 | 8001 Zürich | Tel. 044 266 12 00 | info(at)rkz.ch 



© Markus Bernet

Kirchliche Stiftungen

Neue rechtliche Regelungen für kirchliche Stiftungen - Informationen und Empfehlungen zuhanden der Mitglieder der RKZ

Eine Gesetzesänderung im Rahmen der Prävention im Bereich der Finanzkriminalität und Terrorfinanzierung verpflichtet privatrechtliche kirchliche Stiftungen neu zu einer ordentlichen Buchführung und dazu, sich ins Handelsregister eintragen zu lassen.

Darüber hinaus wurde im Nationalrat eine Interpellation eingereicht, welche die Befreiung kirchlicher Stiftungen von staatlicher Aufsicht in Frage stellt und dazu auffordert zu prüfen, ob es nicht besser wäre, die Aufsicht einer staatlichen Stelle zu übertagen.

Die Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ hat sich mit diesen Entwicklungen befasst und am 29. September 2016 einen Bericht verabschiedet, der einerseits der Information dient, anderseits den Handlungsbedarf in dieser Angelegenheit aufzeigt.

Informationen und Empfehlungen zu den neuen rechtlichen Regelungen für kirchliche Stiftungen



Niklaus von Flüe: Mystiker - Mittler - Mensch

Offizielle Publikation zum Gedenkjahr 600 Jahre Niklaus von Flüe

Mit Blick auf das Gedenkjahr 600 Jahre Niklaus von Flüe, das 2017 gefeiert wird, ist Anfang Dezember die offizielle Gedenkpublikation erschienen. Das umfangreiche und sorgfältig gestaltete Buch enthält rund 60 Beiträge, die sich mit den verschiedensten Facetten des Lebens, des Umfeldes und der Wirkung des Heiligen befassen, namentlich auch mit seiner Ehefrau Dorothee Wyss.

Beleuchtet werden auch Themen, an die man im Zusammenhang mit Niklaus von Flüe kaum denken würde: Seine Rolle in Film und Fernsehen, seine Gestalt aus islamischer Perspektive, seine Bedeutung aus der Sicht des Internationalen Roten Kreuzes. Das Vorwort der Präsidenten der Bischofskonferenz und des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes machen deutlich, dass das Buch ökumenisch geprägt ist, was nicht zuletzt wegen des ebenfalls 2017 zu feiernden Reformationsjubiläums wichtig ist. «Bruder Klaus den Katholiken – Zwingli und Luther den Reformierten» wäre zu kurz gedacht und unzeitgemäss. Papst Franziskus hat das Reformationsjubiläum in Lund mit eröffnet – und Niklaus von Flüe ist über alle Konfessionsgrenzen hinweg eine bedeutende Gestalt. Von ihm gehen bis heute Impulse dafür aus, was im 21. Jahrhundert «Gott begegnen und menschengerecht handeln» heisst.

Roland Gröbli u.a. (Hg.), Mystiker – Mittler – Mensch. 600 Jahre Nilkaus von Flüe 1417-1487: Edition NZN bei TVZ, Zürich 2016.

Die je fünf original in Französisch und italienisch verfassten Beiträge stehen auf der Webseite des Gedenkjahres gratis zum Download zur Verfügung:
Mystique Médiateur Homme: Les 600 ans de Nicolas de Flue
Mistico - Mediatore - Uomo: I 600 anni di Nicolao della Flüe



© 2016 Christina Sasaki-Wallimann

Gründung eines Vereins für christliche Sozialethik

Nachfolgeorganisation des 1963 geschaffenen Sozialinstituts der KAB Schweiz

Am 7. Dezember 2016 wurde in Zürich der Verein für christliche Sozialethik gegründet. Der Verein bezweckt, die katholische Soziallehre in ökumenischer Offenheit bekannt zu machen. Er will damit einen Beitrag zur Mitgestaltung der Gesellschaft in Politik, Wirtschaft und Kirche leisten. Zur Erreichung dieses Ziels betreibt er ein Sozialethisches Institut. Dabei handelt es sich um die Nachfolgeorganisation des 1963 geschaffenen Sozialinstitut der KAB Schweiz.

Ziel der Vereinsgründung ist es, eine Plattform und Trägerschaft für die Arbeit des sozialethischen Instituts zu schaffen, die von der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeiterbewegung (KAB) unabhängig ist, was die Chancen auf eine breitere Abstützung und die Gewinnung weiterer Mitträger erhöht.

Im Rahmen der Gründungsversammlung wurde auch bekannt gegeben, dass das Sozialinstitut einen neuen Namen und ein neues Erscheinungsbild erhält. Es wird künftig den Namen «Ethik 22» tragen. Der bisherige und künftige Institutsleiter, Thomas Wallimann-Sasaki, erläutert:

«Dieser Schritt in die Selbständigkeit ist für das Sozialinstitut auch eine Gelegenheit seine Arbeit zu vertiefen. Raum für Werte und Ethik wollen wir schaffen, den Dialog zu Fragen der Menschen in Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft pflegen, Orientierung im Geist einer christlichen Sozialethik bieten und auch Anregung zum Handeln geben. Wir wollen dies zusammen mit engagierten Frauen und Männern tun, die unseren Verein bilden und unsere Idee mittragen, wir wollen uns aber auch vernetzen mit andern gleichgesinnten sozialethischen Stimmen.»

Geplant ist auch eine neue Publikation. Das «christliche sozialethische Magazin» soll den Namen «Ethicus» tragen.



© 2015 Sylvia Stam

«Vieles funktioniert heute, weil früher der Mut zu Baustellen da war»

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 25./26. November 2016 in Zürich

Zum Auftakt der Herbstversammlung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) besuchten die Delegierten das Katholische Medienzentrum in Zürich. Die wichtigsten Sachgeschäfte betrafen die Unterstützung von über 40 pastoralen Einrichtungen und Projekten mit insgesamt 8.4 Millionen Franken, die Unternehmenssteuerreform III, die Neuregelung der Zusammenarbeit SBK-RKZ, die kirchlichen Stiftungen sowie die Zukunft der Pastoral in einer von Migration und Mobilität vieler Menschen geprägten Kirche und Gesellschaft.

Medienmitteilung vom 28. November 2016



©Adrian Michael

Ethik, Nachhaltigkeit und Verantwortung im Management

Intensivseminar vom 20. und 21. April 2017 im Kloster Disentis

Im vorliegenden Intensivseminar werden Anforderungen an das Management von kirchlichen und nicht-kirchlichen Organisationen mit grundlegenden Werten wie Verantwortung und nachhaltiges Handeln und Nutzen von Ressourcen verknüpft. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage: Was verstehen wir unter Begriffen wie «Ethik», «Verantwortung» und «Nachhaltigkeit».

Das Intensivseminar findet am 20. und 21 April 2017 in den Räumen des Klausur- und Kulturzentrums des Benediktinerklosters Disentis statt, einer Klostergemeinschaft, die sich auf Führungsgrundsätze beruft, die seit rund 1500 Jahren Bestand haben.

Detailliertere Informationen zum Programm, den Referenten/innen etc. finden Sie hier



Kirchen in Bewegung

Neue Studie zu den christlichen Migrationsgemeinden in der Schweiz

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) hat eine neue Studie zum Thema der Migrationsgemeinden veröffentlicht. Dazu hat das SPI 370 christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz untersucht. Mehr als 100 dieser Gemeinden wurden seit der Jahrtausendwende gegründet. Christliche Migrationsgemeinden unterstützen ihre Mitglieder in vielen Fragen des Lebens und tragen damit zur Integration in der Schweiz bei.

Forschungsergebnisse und Buchbestellung

«Missionen sind ein notwendiges Übel» - Artikel zur Migrationsstudie auf kath.ch

Judith Albisser und Arnd Bünker (Hrsg.); Kirchen in Bewegung. Christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz; 250 Seiten; Edition SPI; St. Gallen 2016.