Gesucht: Geschäftsführung der Synodalitätskommission (m/w/d, 60 %)
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) haben 2024 mit der Synodalitätskommission (Syko) ein Gremium ins Leben gerufen, das auf schweizerischer Ebene Prozesse im Sinn der weltkirchlichen Synodalität erproben soll. Die Synodalitätskommission ist für fünf Jahre eingesetzt (bis Ende 2029). Ziel dieser Synodalen Erprobungsphase ist die Entwicklung geistlicher und struktureller Grundlagen für eine synodalere Kirche auf Ebene der Gesamtschweiz. Die Statuten der Kommission, eine Übersicht über ihre 30 Mitglieder sowie viele andere Informationen zur Synodalitätskommission und dem synodalen Prozess finden Sie unter synodal.ch.
Der Sitz der Geschäftsstelle der Syko ist im SPI. Gemeinsam mit dem Präsidium der Synodalitätskommission sucht das SPI per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung eine Person für die Aufgabe der Geschäftsführung.
Geschäftsführung der Synodalitätskommission (m/w/d, 60 %)
Gesucht wird eine kirchlich sehr versierte Person, die für diesen spannenden Veränderungsprozess
- eine gute Mischung aus synodaler Haltung, vorwärtsdrängender Energie und zugleich Übersicht und Gelassenheit mitbringt, weil in der föderalen Schweiz mit mehreren Kulturen und Sprachräumen, Veränderungen visionäre Kraft, diplomatisches Geschick und viel Zeit brauchen,
- und die Fähigkeit besitzt zu strategischem und konzeptionellem Denken, zur Planung, Organisation und Koordination komplexer Prozesse, zur inhaltlichen Arbeit an kirchlichen Themen, zur Integration verschiedener Stimmen bis hin zur Kommunikation in Gruppen und gegenüber der Öffentlichkeit.
Die Geschäftsführung unterstützt das Präsidium bei der strategischen Arbeit sowie der Planung und Durchführung von Sitzungen. Sie unterstützt Arbeitsgruppen und vernetzt sich mit anderen Akteurinnen und Akteuren des synodalen Prozesses. Sie wird von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts SPI in St. Gallen (20 %) unterstützt. Die Einarbeitungszeit wird durch ein Coaching begleitet.
Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss, vorzugsweise im Bereich katholische Theologie, und sehr gute Kenntnisse in der deutschen oder französischen Sprache (C2) sowie gute Kenntnisse in der jeweils anderen Sprache (mind. B2). Ebenso sind gute Kenntnisse der kirchlichen Strukturen, Aufgaben und Inhalte förderlich, um in der Rolle rasch Fuss fassen zu können.
Eine Kombination mit einer anderen Teilzeitstelle ist denkbar. Der Arbeitsort ist nicht an den Standort des SPI in St. Gallen gebunden. Er kann nach Absprache an einem anderen Ort in der Schweiz sein. Mit der Tätigkeit ist die Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb der Schweiz verbunden.
Lust auf eine Stelle, die in der Schweiz einmalig ist? Auf Ihre Fragen antworten Ihnen gerne
der Präsident der Synodalitätskommission, Detlef Hecking (detlef.hecking(at)bistum-basel.ch, 032 625 58 11), die Vize-Präsidentin der Synodalitätskommission, Valentina Anzini (anzinivalentina30(at)gmail.com, 079 690 38 71) oder der Leiter des SPI, Dr. Arnd Bünker (arnd.buenker(at)spi-sg.ch, 079 638 90 76).
Schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in digitaler Form bis spätestens 28. Juni 2026 an Arnd Bünker (arnd.buenker(at)spi-sg.ch).
