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 Aktuell 

Auf dem Weg zu einer solidarischen, glaubwürdigen und vielfältigen Kirche

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 20. Juni 2020 in Zürich

Corona-bedingt trat die RKZ dieses Jahr nicht schon im März, sondern erst im Juni zu einer Plenarversammlung zusammen. Entsprechend zahlreich waren die Traktanden. «Es stehen wichtige Weichenstellungen an, die weit über finanzielle Fragen hinausgehen», hielt RKZ-Präsidentin Renata Asal-Steger in ihrer Begrüssung fest. Zudem standen auch der Weg zu einer interkulturellen Pastoral und zu einer Erneuerung der Kirche zur Diskussion.

Medienmitteilung vom 25. Juni 2020



Lastesel Gesucht

Projekt Faires Lager - Wettbewerb für Sommerlager

Das Projekt Faires Lager zeichnet jedes Jahr Sommerlager aus, die sich im Rahmen eines Wettbewerbs für einen nachhaltigen Lagerhaushalt engagieren. Dieses Jahr werden kreative und nachhaltige Transporte fürs Sommerlager gesucht. Hier erfahren Sie mehr. 

Faires Lager ist ein Projekt von Fastenopfer, Jungwacht Blauring Schweiz, katholische Kirche Stadt Luzern, Pfadibewegung Schweiz sowie youngCaritas und wird durch die RKZ gefördert. 



«Ein Stück Himmel im Thurgau»

Videoclip zum 150-Jahr-Jubiläum der Landeskirchen im Thurgau

Das 150-Jahr-Jubiläum der Landeskirchen ist Ende 2019 erfolgreich angelaufen: Der feierliche Eröffnungsakt, der Prix Diakonie und das Chorkonzert mit 75 Stimmen. Im Februar starteten 25 Glaubenskurse im ganzen Kanton. Und dann kam der Lockdown. Seither mussten alle Jubiläumsaktivitäten abgesagt, bzw. verschoben werden. Als Ersatz wurde nun dieser Videoclip produziert, welcher die Idee und die Botschaft des Jubiläums nach aussen tragen – zu den Menschen.



Die Kirche – «so eine Art Dorfgemeinschaft»

Animationsfilm der Landeskirchen im Kanton Luzern zum 50-jährigen Bestehen ihrer Anerkenung durch den Staat.

Was bedeutet Kirche den Menschen im Kanton Luzern? In diesem Kurzfilm, der zum Jubiläumsjahr der Luzerner Landeskirchen 2020 entstanden ist, erzählen Passantinnen und Passanten gleich selbst, was sie von der Kirche halten und wie sie bei ihnen ankommt.



Die Würde des Menschen im Mittelpunkt

Porträt der RKZ-Präsidentin Renata Asal-Steger im Willisauer Bote vom 9. Juni 2020

Die gebürtige Ettiswilerin Renata Asal-Steger präsidiert 2020/2021 die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ). Gleichzeitig hat sie zum zweiten Mal das Präsidium des
Synodalrates übernommen. Sie möchte als Frau der Kirche ein Gesicht geben und mit ihren
Führungsaufgaben die Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. 

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cantars – kirchenklangfest 2021

cantars trotz(t) Corona – hoffnungsfrohes Krisenmanagement

Im Jahr 2021 ist eine neue Ausgabe des Kirchenklangfestes Cantars unter dem Moto «Vielfältig, verbindend, grenzüberschreitend, zukunftsweisend!» geplant (www.cantars.org). Im Frühjar 2021 sollen in verschiedenen Städten und regionalen Zentren der Schweiz sowie ännet der Grenze in Feldkirch, Österreich zahlreiche Kirchenklangfeste durchgeführt werden. Das Herzstück der cantars-Tage bilden 12 sakrale Konzerte und Veranstaltungen im Stundentakt jeweils von 12 bis 24 Uhr. Das Budget beläuft sich insgesamt auf rund CHF 2.5 Millionen.

Das Organisationskomitee um Sandra Rupp Fischer hatte ursprünglich geplant, ab April 2020 die ersten einschlägigen Gesuche für cantars 2021 zu stellen. Diese Mittel sollten einen Grossteil der rund 400 Veranstaltungen finanzieren. Gut 1.2 Millionen Franken sollten dafür beschafft werden. Corona hat diese Pläne durchkreuzt. 

Trotzdem wollen die Verantwortlichen cantars 2021 nicht einfach aufgeben. Das OK beschloss, für das weitere Vorgehen und die Suche nach Alternativen die lokalen Anlass-OKs einzubinden. Rund 20 Anlass-OKs haben sich bereit erklärt ihren cantars-Tag in einer angepassten, eigenverantwortlichen Form und verbunden mit einer nationalen Werbekampagne durchzuführen. 

Auch wenn aktuell unsicher ist, ob die Pläne aufgehen werden, da die Corona-Perspektiven noch zu unklar sind, arbeiten viele der bisherigen OKs an der Projektidee weiter, um das «neue» Kirchenklangfest auf die Beine zu stellen; nicht mehr mit 32 cantars-Tagen, aber immer noch mit vielen, über die ganze Schweiz verteilten, mehrstündigen Kirchenklangfesten. Der Auftakt findet nach wie vor am 13. März 2021 in Olten statt, der Schlusspunkt ist neu am 27. Juni 2021 in Val Müstair angesagt. Dazwischen werden sakrale Highlights in Bern, Dübendorf, Emmenbrücke, Luzern, St.Gallen, Wil und an vielen weiteren Austragungsorten erklingen.

Neue Anmeldemöglichkeiten
Aufgrund der neuen Situation steht es auch weiteren Interessierten offen, cantars-Veranstaltungen einzureichen und zwischen dem 13. März 2021 und dem 27. Juni 2021 im nationalen Rahmen von «cantars – kirchenklangfest 2021» vielfältige, verbindende, hoffnungsfrohe und zukunftsweisende Kirchenkultur öffentlich zu präsentieren.

Informationen zur Mitwirkung werden unter www.cantars.org veröffentlicht. Bei Fragen steht Ihnen Projektleiterin Sandra Rupp Fischer unter leitung@cantars.org gerne zur Verfügung.



Die diskrete Macht der Frauen in der katholischen Kirche

Sendung des RTS 1 vom 19. April 2020

Im Rahmen seiner religiöse Magazinsendung «Hautes fréquences» ist Radio RTS 1 der Frage nach der Macht der Frauen in der katholischen Kirche nachgegangen. Im Zentrum standen der Auftrag, die Tätigkeit und die Kompetenzen einer Agente pastorale (IFM-Absolventin) in der Stadt Genf, die als einzige Frau im Bistum Lausanne-Genf-Freiburg offiziell gemeindeleitende Funktionen wahrnimmt. Zu Wort kamen aber auch andere Frauen und die Situation in der Deutschschweiz. Renata Asal-Steger und Franziska Driessen-Reding berichteten über die Rolle und ihr Verhältnis zur Macht als Präsidentinnen der RKZ und des Synodalrates im Kanton Zürich.



Photo by Evgeni Tcherkasski on Unsplash

Perspektiven in der Corona-Krise

Interview mit Monika Rebhan Blättler, Präsidentin des Kleinen Kirchenrates der Röm.Kath Landeskirche des Kantons Nidwalden, und mit Thomas Boutellier, Verbandspräses der katholischen Pfadi Schweiz (VKP).

Was macht die Corona-Krise mit Ihnen und wie hat sie Ihren Arbeitsalltag verändert?

Monika Rebhan Blättler: Zu Beginn der Corona-Krise hatte ich selbst eine schwere Grippe. Seit Mitte März arbeite ich nun im Homeoffice wobei die ersten zwei Wochen dabei sehr stressig waren, da sich die Meldungen von Bund und Kanton überschlagen haben. Es mussten neue Möglichkeiten für Sitzungen und Besprechungen gesucht werden. Für das Personal mussten Weisungen erstellt werden, für die Kirch- und Kapellgemeinden mussten Empfehlungen für Lohnzahlungen, Kirchgemeindeversammlungen usw. erstellt werden. Dann kam für die Urschweizer Kantone auch noch die «Kopp-Krise» hinzu, die mit der Entlassung von Dr. Martin Kopp begann.

Thomas Boutellier: Für mich stellen sich vor allem Fragen. Fragen wie geht’s weiter, aber auch was ist nach der Krise. Ist die Gesellschaft immer noch so wie im Dezember oder geht die Solidarität weiter? Werden wir als Welt noch egoistischer? Mein Arbeitsalltag hat sich sehr geändert. Fuhr ich vorher sehr viel Zug muss ich nun die logische Zugarbeitszeit anders einbauen. Und Videotelefonie ist inflationär. Und niemand scheint das gleiche System zu benutzen.

Welche Absage oder Massnahme war/ist für die Arbeit Ihrer Institution am einschneidendsten? 

Monika Rebhan Blättler: Was etappenweise mit Massnahmen für die öffentlichen Gebäude wie unsere Kirchen, Kapellen und Pfarreiheime begann, gipfelte dann im Verbot Gottesdienste und Veranstaltungen durchzuführen. Was mit Aufstellen von Plakaten und Desinfektionsmitteln und dem Absagen von Veranstaltungen begann, wurde auf einmal radikal überarbeitet und es durften keinerlei liturgischen Feiern mehr gehalten werden; der schulische Religionsunterricht und die ausserschulische Katechese konnten nicht mehr stattfinden. 

Thomas Boutellier: Als nationaler Krisenverantwortlicher der Pfadi Schweiz, war ich massgeblich daran beteiligt. Dass nun keine Pfadi mehr stattfinden kann, ist sicher für unsere Institution die einschneidendste Massnahme. Am selben Tag (13. März) mussten wir die Präsestagung von VKP, Jubla und DAMP absagen. Sehr viel Arbeitszeit und Vorfreude ging da verloren und wird nun in einem Jahr stattfinden. 

Wie erreichen und unterstützen Sie ihre Zielgruppen in der aktuellen Situation?

Monika Rebhan Blättler: Im Moment sind wir durch die Fachstelle KAN sehr eng mit den Kirch- und Kapellgemeinden, Pfarreien und Kaplaneien verbunden. Wir kommunizieren über unsere Webseite, versenden E-Mails und telefonieren sehr viel. Es war sehr interessant zu sehen, wie sich die Pfarreien und Kaplaneien über die Landeskirche untereinander vernetzt haben und sich gegenseitig ihre Ideen und Aktionen aufgezeigt haben. Das waren richtige Aufsteller. Nun hat die Kirche die Chance nach draussen zu gehen – und sie tut es! 

Thomas Boutellier: Die Pfadi hat ein Scoutcorona Forum eingerichtet. So können wir «Homescouting» betreiben. Austauschen, welche Ideen die Besten sind. Wie Pfadiwerte wie Verantwortung in der Gesellschaft und Solidarität auch in dieser Zeit gelebt werden können. Und wie können Pfadis trotz Daheimbleiben Spass miteinander haben. Ansonsten ist der VKP immer noch ohne Einschränkung (einfach ohne Büro) am Arbeiten. Telefon, Videochat und Mail - alles läuft. Wir sind weiterhin kreativ und beratend für die Pfadi und die Präses da. 

Stellen Sie sich vor, Sie blicken Ende Jahr auf den Ausbruch der Krise im März zurück: Was wird an Schwierigem und Schmerzhaftem in Erinnerung bleiben? Was werden sie hoffentlich als positiven Effekt festhalten können? 

Monika Rebhan Blättler: Da wir, wie gesagt, in Nidwalden nicht nur mit der Corona-Krise zu kämpfen hatten, sondern auch mit der Entlassung unseres ehemaligen Generalvikars Dr. Martin Kopp konfrontiert wurden, wird beim Zurückblicken das Schmerzhafteste wohl die Machtdemonstration aus Chur sein. Positiv wird ganz sicher der enorme Zusammenhalt, das füreinander Dasein und das aufeinander Zugehen bleiben. Ich glaube, durch die Corona-Krise haben wir hier in Nidwalden einen synodalen Weg beschritten, ohne dafür zuerst ein Konzept erstellt zu haben.

Thomas Boutellier: Das Krisenmanagement und die Kommunikation in der Kirche, wie auch in den Jugendverbänden, war in der ganzen Situation nicht nur ideal. Ich hoffe wir lernen daraus. Im Moment zeigen sich viele Versuche das Schweigen der Kirchen zu durchbrechen. Ich wünsche mir sehr, dass wir viele positive Beispiele in den Alltag ohne Corona mitnehmen können. Als schwierig wird in Erinnerung bleiben, dass die Kirchen völlig unvorbereitet getroffen wurden und lange nicht wussten, was sie nun machen sollten. Es war eine grosse Hilflosigkeit spürbar. Der positive Aspekt wird sein, dass wir hoffentlich lernen, dass nicht jede Sitzung nötig ist und vielleicht auch ohne 100erte Km Anreise der Teilnehmer sein muss.

Weitere Interviews aus der Romandie und dem Tessin



Bärenstark reicht zurzeit nicht!

Das Minifest 20 wird auf 21 verschoben!

Sie gut zwei Jahren ist das OK-Minifest 20 an der Arbeit um die achte Auflage des Minifestes auf die Beine zu stellen. Nun haben die aktuellen Entwicklungen um die Corona-Pandemie und die damit verbundenen finanziellen Risiken das Organisationskomitee dazu veranlasst, das Minifest um ein Jahr, auf den 12. September 2021, zu verschieben.

Die zahlreichen Sponsoren und Unterstützer werden in den kommenden Tagen angeschrieben, mit der Bitte, dass der gesprochene und teils schon überwiesene finanzielle Beitrag zweckgebunden zurückgestellt werden darf.

Pressmitteilung vom 23. März 2020 «Das Minifest 20 wird auf 21 verschoben!»



Nicole Oppliger-Burri

Nach mehr als einem Jahr Vakanz hat die DAMP ab Sommer 2020 wieder eine neue Stellenleiterin. 

Nicole Oppliger-Burri wird ab 1. August 2020 neue Stellenleiterin für die Arbeitsstelle DAMP. Sie hat ihre religionspädagogische Ausbildung am Religionspädagogischen Insitut (RPI) der Universität Luzern absolviert und ist seit acht Jahren als kirchliche Jugendarbeiterin tätig.