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 Aktuell 

«Es handelt sich nicht um 0815-Gestalten»

kath.ch-Sommerserie «Reisaus»

Monika Dudle-Ammann, Vizepräsidentin des Kleinen Kirchenrates der Landeskirche Nidwalden und RKZ-Delegierte, lässt sich gern von Krimis davontragen. Auch nach London. Ein Beitrag der kath.ch-Sommerserie «Reisaus».



Was macht eigentlich genau der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF)?

Geschichten aus der Mitfinanzierung SBK-RKZ

Frau Ottiger, seit gut 12 Jahren leiten Sie die Geschäftsstelle des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF), seit 2019 teilen Sie sich die Geschäftsführung mit Frau Regula Ott. Was steht im nächsten Halbjahr besonders gross in der Agenda des SKF?

Kultur und Arbeitsweise innerhalb des Verbandes sind zu überprüfen. Im Rahmen der Digitalisierung braucht es eine Analyse, an welchen Stellen im Verband Veränderungen sinnvoll sind, damit die wertvolle Arbeit der Frauengemeinschaften weitergeführt werden kann. Der SKF nimmt bei den Reformbewegungen innerhalb der katholischen Kirche eine tragende Rolle ein.

Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Pläne in den nächsten drei Jahren erfolgreich umsetzen und erreichen all Ihre Ziele. Was ist dann anders? Woran merken Ihre Zielgruppen, dass sich etwas verändert hat? 

Der Erneuerungsprozess der katholischen Kirche ist im vollen Gange. Frauen sind gleichberechtigte Mitglieder einer glaubwürdigen Kirche. Durch Frauen geleistete Freiwilligenarbeit wird gewertschätzt und anerkannt. Unsere Social media Kanäle werden genutzt und weiterverbreitet. Unsere Werte werden in aktuelle Diskurse, sowie in die kirchliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit eingebracht.

Welche Rolle spielt freiwilliges Engagement beim SKF? Was tun Sie, um freiwilliges Engagement zu fördern? Was für Zusatzkosten würden entstehen, wenn sie die freiwillige Arbeit bezahlen müssten? 

Ein Grossteil unserer Mitglieder ist in Ortsvereinen organisiert und leistet dort, in den Pfarreien und Gemeinden, wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft, für Bedürftige und für den sozialen Zusammenhalt . Wir fördern dieses unbezahlbare Engagement in Form von Kursen zum Vereinsmanagement, gesellschaftspolitischen Fragen und Spiritualität.

Sie erhalten von der Mitfinanzierung SBK-RKZ jährlich einen Betriebsbeitrag. Welches ist der konkrete Gegenwert in Form von Leistungen zu Gunsten der Kirche? 

Der SKF ermächtigt Frauen durch fachgerecht erarbeitete Positionierungen dazu, eine Haltung zu wichtigen ethischen, politischen und sozialen Fragen der Zeit einzunehmen. Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur spirituellen Beheimatung von Frauen. In Form eines breitgefächerten Bildungsangebots, durch Coachings und Beratung bietet der SKF Möglichkeiten, das Vereinsleben zukunftsfähig zu gestalten.

Der SKF wurde von der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zu einem Gedankenaustausch im Zuge des Prozesses «Gemeinsam auf dem Weg für die Erneuerung der Kirche» eingeladen. Die Gespräche finden im Rahmen der nächsten ordentlichen Vollversammlung der SBK kommenden September 2020 statt. Welche Erwartungen und was für Resultate erhofft sich der SFK von diesen Gesprächen? 

Die SBK geht den Weg zur Erneuerung der Kirche nun doch auf nationaler Ebene an. Die Begegnung ist einzigartig und hat es in so einer Form noch nie zuvor gegeben. In Workshops sollen Erwartungen an eine aufbauende und gleichberechtigte Kirche formuliert und das Vorgehen zur Umsetzung vereinbart werden.

Steckbrief Schweizerischer Katholischer Frauenbund (SKF)

Gründungsjahr
 
1912
 
Wichtigste Dienstleistungen
 
1. Anwaltschaftliche Einflussnahme für Geschlechtergerechtigkeit
2. Förderung und Unterstützung der Freiwilligenarbeit
3. Kirchliche und spirituelle Heimat bieten
 
Älteste Mitarbeiterin
 
62 Jahre alt
 
Jüngeste Mitarbeiterin
 
34 Jahre alt
 
Anteil Mitfinanzierungsbeitrag
am Gesamtbudget

 
20%
 
Link zur Webseitewww.frauenbund.ch



Shiva begegnet SUVA

Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu Religion und Staat vom 10.8. bis 12.12.2020 im Polit-Forum Bern

Für viele Menschen in der Schweiz ist der Glaube eine private oder gemeinschaftliche Angelegenheit. Und doch gibt es in unserem Alltag Situationen, wo religiöse Vorstellungen und staatliche Regelungen aufeinandertreffen: Die Weihnachtslieder in der Schule, der Platz auf dem Friedhof oder die Arbeitssicherheit beim Tempelbau. Die Ausstellung «Shiva begegnet SUVA» prüft an sieben konkreten Berührungspunkten den aktuellen Stand und die vielen pragmatischen Lösungen im Alltag.

Weitere Informationen und Veranstaltungsreihe

Bike Tour: Religion und Politik

Nacht der Religionen



Macht muss geteilt werden

Zweiteiliges Interview mit Renata Asal-Steger, Präsidentin der RKZ, auf kath.ch

Renata Asal-Steger, Präsidentin der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ), spricht in einem zweiteiligen Interview mit kath.ch über die Teilung der Macht zwischen Klerus und Laien und die Diskrimminierung der Frauen bei kirchlichen Entscheidungsprozessen.

Teil 1: Höchste Schweizer Katholikin: Macht muss geteilt werden

Teil 2: Kirche wird an Rechten für Frauen gemessen



Aufteilung der Kompetenzen bringt Kirche weiter

Interview mit Daniel Kosch auf kath.ch

Das Miteinander, das Zusammenspiel, die Koordination pastoraler und finanzieller Fragen bringen die Kirche weiter, sagt Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ), in einem Interview mit kath.ch



Auf dem Weg zu einer solidarischen, glaubwürdigen und vielfältigen Kirche

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 20. Juni 2020 in Zürich

Corona-bedingt trat die RKZ dieses Jahr nicht schon im März, sondern erst im Juni zu einer Plenarversammlung zusammen. Entsprechend zahlreich waren die Traktanden. «Es stehen wichtige Weichenstellungen an, die weit über finanzielle Fragen hinausgehen», hielt RKZ-Präsidentin Renata Asal-Steger in ihrer Begrüssung fest. Zudem standen auch der Weg zu einer interkulturellen Pastoral und zu einer Erneuerung der Kirche zur Diskussion.

Medienmitteilung vom 25. Juni 2020



Lastesel Gesucht

Projekt Faires Lager - Wettbewerb für Sommerlager

Das Projekt Faires Lager zeichnet jedes Jahr Sommerlager aus, die sich im Rahmen eines Wettbewerbs für einen nachhaltigen Lagerhaushalt engagieren. Dieses Jahr werden kreative und nachhaltige Transporte fürs Sommerlager gesucht. Hier erfahren Sie mehr. 

Faires Lager ist ein Projekt von Fastenopfer, Jungwacht Blauring Schweiz, katholische Kirche Stadt Luzern, Pfadibewegung Schweiz sowie youngCaritas und wird durch die RKZ gefördert. 



«Ein Stück Himmel im Thurgau»

Videoclip zum 150-Jahr-Jubiläum der Landeskirchen im Thurgau

Das 150-Jahr-Jubiläum der Landeskirchen ist Ende 2019 erfolgreich angelaufen: Der feierliche Eröffnungsakt, der Prix Diakonie und das Chorkonzert mit 75 Stimmen. Im Februar starteten 25 Glaubenskurse im ganzen Kanton. Und dann kam der Lockdown. Seither mussten alle Jubiläumsaktivitäten abgesagt, bzw. verschoben werden. Als Ersatz wurde nun dieser Videoclip produziert, welcher die Idee und die Botschaft des Jubiläums nach aussen tragen – zu den Menschen.



Die Kirche – «so eine Art Dorfgemeinschaft»

Animationsfilm der Landeskirchen im Kanton Luzern zum 50-jährigen Bestehen ihrer Anerkenung durch den Staat.

Was bedeutet Kirche den Menschen im Kanton Luzern? In diesem Kurzfilm, der zum Jubiläumsjahr der Luzerner Landeskirchen 2020 entstanden ist, erzählen Passantinnen und Passanten gleich selbst, was sie von der Kirche halten und wie sie bei ihnen ankommt.



Kontextualität und Synodalität – Die Amazonassynode und die Folgen

12. Freiburger Forum Weltkirche vom 15. und 16. Oktober 2020

Vom 6. bis zum 27. Oktober 2019 fand in Rom die Amazonas-Synode unter dem Titel «Amazonien: Neue Wege für die Kirche und eine integrale Ökologie» statt. Thema der Synode waren ökologische und seelsorgerliche Fragen der Amazonas-Region, ausserdem ging es um die Belange der Indigenen und um Menschenrechte. Aber die Synode weckte in der Weltkirche auch viele Hoffnungen über eine Kirchenreform nach den Prinzipien von Kontextualität und Synodalität.

Das 12. Freiburger Forum Weltkirche vom 15. und 16. Oktober 2020 setzt sich mit den Folgen der Synode nach dem Schlussdokument «Amazonien – Neue Wege für die Kirche und für eine anzheitliche Ökologie» (25.10.2019) und dem postsynodalen Schreiben (2.02.2020) «Querida Amazonia» von Papst Franziskus auseinander.

Programm herunterladen



© ray sangga kusuma

Auch ohne Corona viel Solidarität

Freiwilligen-Monitor 2020

Alle 4 Jahre wird in der Schweiz der freiwillige Einsatz zum Wohl von Mensch, Gesellschaft und Umwelt mit einer landesweiten Befragung erforscht. Der Freiwilligen-Monitor Schweiz informiert über den aktuellen Stand des unbezahlten gesellschaftlichen Engagements und bringt in Erfahrung, warum sich Personen inmitten einer monetär geprägten Welt ohne Lohn fürs Gemeinwohl einsetzen und so den Zusammenhalt und die Lebendigkeit der Gesellschaft fördern. 

Der Freiwilligen-Monitor Schweiz 2020 hat drei Bereiche genauer untersucht: Erstens wurde nach den Gründen gefragt, warum Menschen nicht mehr oder noch nicht freiwillig tätig sind und unter welchen Umständen sie sich in bestimmten Bereichen freiwillig engagieren würden. Es wurde zweitens differenziert nach den dank unbezahlten Engagements Begünstigten gefragt, um künftig Freiwilligenarbeit und Angehörigenbetreuung besser zuordnen zu können. Und drittens wurden die Formen finanzieller Vergütungen und Entschädigungen genauer erfragt, um künftig unbezahlte Freiwilligenarbeit und entschädigtes gemeinnütziges Engagement klarer unterscheiden zu können.

Gerade in der Corona-Krise haben Bundesämter und Kantone, Unternehmen und Schulen den Wert des freiwilligen Engagements stärker entdeckt und Freiwilligenarbeit als Quelle und Ausdruck einer lebendigen und solidarischen Gesellschaft erlebt. Wenn die verschiedenen gesellschaftlichen Akteure das freiwillige Engagement vermehrt gemeinsam fördern, stehen die Karten gut, dass wir auch künftig gesellschaftlichen Herausforderungen mit innovativen Lösungen erfolgreich begegnen werden.

Hier können Sie das Buch kostenlos als Open Access Publikation beziehen

Markus Lamprecht, Adrian Fischer, Hanspeter Stamm (Hrsg.); Freiwilligen-Monitor Schweiz 2020; 144 Seiten, Juni 2020.



© Felix Koutchinski

Staat und Religion in der Schweiz des 21. Jahrhunderts

Beiträge zum Jubiläum des Instituts für Religionsrecht

Dieses Buch thematisiert aktuelle Fragen im Verhältnis von Staat und Religion in der Schweiz. Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens hat das Institut für Religionsrecht der Universität Freiburg i.Ue. Kolleginnen und Kollegen gebeten, einen Beitrag aus ihrem Arbeitsbereich beizusteuern.

Die Beiträge befassen sich u.a. mit dem Wandel der gesellschaftlichen Bedeutung der Kirchen und Religionsgemeinschaften, mit internen Reformprozessen, mit der Aktualisierung des kantonalen Anerkennungsrechts und mit Spannungsverhältnissen zwischen staatlicher und religiöser Ordnung. Einige Themen spiegeln schweizerische Besonderheiten wider, wie zum Beispiel der Beitrag von Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, zum Thema Kirchenreform im Kontext des dualen System. Andere Beiträge werden in ähnlicher Weise auch in anderen Ländern diskutiert. Die  Jubiläumspublikation ist so Momentaufnahme und zugleich Zeugnis einer lebendigen Diskussion im Religionsverfassungsrecht.

René Pahud de Mortanges (Hrsg.); Staat und Religion in der Schweiz des 21. Jahrhunderts. Beiträge zum Jubiläum des Instituts für Religionsrecht; Freiburger Veröffentlichungen zum Religionsrecht (FVRR); Band 40; 708 Seiten; Juni 2020.



Die Würde des Menschen im Mittelpunkt

Porträt der RKZ-Präsidentin Renata Asal-Steger im Willisauer Bote vom 9. Juni 2020

Die gebürtige Ettiswilerin Renata Asal-Steger präsidiert 2020/2021 die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ). Gleichzeitig hat sie zum zweiten Mal das Präsidium des
Synodalrates übernommen. Sie möchte als Frau der Kirche ein Gesicht geben und mit ihren
Führungsaufgaben die Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. 

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Die diskrete Macht der Frauen in der katholischen Kirche

Sendung des RTS 1 vom 19. April 2020

Im Rahmen seiner religiöse Magazinsendung «Hautes fréquences» ist Radio RTS 1 der Frage nach der Macht der Frauen in der katholischen Kirche nachgegangen. Im Zentrum standen der Auftrag, die Tätigkeit und die Kompetenzen einer Agente pastorale (IFM-Absolventin) in der Stadt Genf, die als einzige Frau im Bistum Lausanne-Genf-Freiburg offiziell gemeindeleitende Funktionen wahrnimmt. Zu Wort kamen aber auch andere Frauen und die Situation in der Deutschschweiz. Renata Asal-Steger und Franziska Driessen-Reding berichteten über die Rolle und ihr Verhältnis zur Macht als Präsidentinnen der RKZ und des Synodalrates im Kanton Zürich.