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 Aktuell 

Synodaler Weg: RKZ begrüsst die Absicht der Bischofskonferenz

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 21./22. Juni 2019 in La Chaux-de-Fonds (NE)

An ihrer Juni-Plenarversammlung befasste sich die RKZ mit dem Beschluss der Bischofskonferenz, einen synodalen Prozess einzuleiten. Zudem entschied sie, die Mittel für die schweizerischen Aufgaben der Kirche um 2% zu erhöhen. Mit Spannung wird der Ausgang der Volksabstimmung über den RKZ-Beitritt der Schwyzer Katholiken am 30. Juni 2019 erwartet.

Medienmitteilung vom 27. Juni 2019



«Ich war krank und ihr habt mich besucht.»

Krankenpastoral vor Ort – Einladung zum Studientag

Die Krankenpastoral ist einer der ältesten Dienste der Kirche. Zugleich verändert der Wandel in Medizin und Pflege die Rahmenbedingungen für die Begleitung von alten, kranken und sterbenden Menschen. In unserer alternden Gesellschaft verlagert sich das Kranksein und Sterben vermehrt wieder in den häuslichen Bereich. Hier sind Pfarreien neu herausgefordert, ihre Krankenpastoral zu aktualisieren. Die Tagung zeigt Ansätze und öffnet Perspektiven für die Krankenpastoral vor Ort.

Stichworte der Tagung sind:

  • Seelsorge, Krankenpastoral und ihr Vernetzung mit Akteuren im Gesundheitswesen
  • Palliative Care und Caring Communities
  • Kompetenzen von Seelsorgenden und Freiwilligen
  • Neue Formen der Kooperation mit Freiwilligen

Datum: Samstag, 9. November 2019
Zeit: 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort:
Universität Fribourg, Miséricorde, Av. de l’Europe 20, Fribourg

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Renovation der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde

Informationsveranstaltung

Rund 20 Vertreterinnen und Vertreter der RKZ, der kantonalkirchlichen Organisationen und der Kirchgemeinden nahmen am 6. Juni 2019 an der vom Generalsekretariat der RKZ organisierten Vor-Information zur Renovation der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde teil. Präsentiert wurde das ambitiöse Vorhaben von Jean-Pierre Roth, Präsident der Stiftung für die Kasernenrenovation, alt-Bundesrätin Ruth Metzler, Präsidentin der Stiftung für die Schweizergarde, sowie vom Kommandanten der Garde, Oberst Christoph Graf.

Zur Sprache kamen finanzielle, bauliche und soziale Aspekte des Vorhabens: Es geht um die Lebensqualität der Familien der Gardisten, den Zusammenhalt der Truppe, die Attraktivität des Engagements. Die Schweizer Garde schützt nicht nur Leben und Sicherheit des Papstes. Sie ist auch Werbung für die Schweiz und nützt der katholischen Kirche in unserem Land – durch Beziehungen nach Rom, durch die Rekrutierung von Männern, die dank ihres Dienstes nicht nur mit der kirchlichen Realität, sondern auch mit Fragen des Glaubens in Kontakt kommen.

Das Projekt, dessen Gesamtkosten mit CHF 55 Millionen veranschlagt werden, soll mit Spenden aus der Schweiz und mit Beiträgen aus aller Welt finanziert werden. Der Präsident der Kasernen-Stiftung wies jedoch nachdrücklich darauf hin, dass glaubwürdiges Fundraising in der Schweiz nur möglich sei, wenn die Schweizer Katholiken sich ihrerseits stark engagieren.

Ziel dieser ersten Information war es, für das Vorhaben zu sensibilisieren, damit es in die Finanzplanungen der Körperschaften Eingang findet. Sobald das Vorprojekt vom Heiligen Stuhl definitiv genehmigt ist und konkretere Planungen vorliegen, wird die Kasernen-Stiftung gemeinsam mit der RKZ klären, wie die weitere Information und Sensibilisierung erfolgen soll. Auch mit der Schweizer Bischofskonferenz sind die Verantwortlichen im Kontakt, die Werbung um Beiträge von Körperschaften und Finanzierungsbemühungen auf pastoraler Seite (z.B. mit Hilfe einer Kollekte) sollen sich ergänzen, nicht konkurrenzieren.



Gemeinsam die Gesellschaft mitgestalten oder einsam serbeln

Kommentar von Daniel Kosch zur STAV-Abstimmung auf kath.ch

Die AHV-Steuervorlage wurde am Sonntag vom Schweizer Stimmvolk mit 66,4 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Steuerprivilegien für internationale Unternehmen werden damit abgeschafft. Das hat Auswirkungen auf die Kirchen, sagt der Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ), Daniel Kosch, in seinem Gastkommentar für kath.ch...



Wenn der Hirte ein Wolf ist

Pierre Pistoletti gewinnt Swiss-Press-Award 2019

Der Chefredaktor des Westschweizer Online-Newsportals cath.ch, Pierre Pistoletti, hat den Swiss-Press-Award 2019 in der Kategorie Online gewonnen. Mit der Auszeichnung würdigt die Fondation Reinhardt von Graffenried sein Multimedia-Dossier «Lorsque le berger est un loup» (Wenn der Hirte ein Wolf ist) über sexuellen Missbrauch in der Kirche.

In seinem Beitrag untersucht Pierre Pistoletti in fünf Kapiteln den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche der Schweiz. Dies führt zu einer Gewissensprüfung, die weder die Opfer noch die Schwere der Taten und ihre psychischen Folgen vergisst. Seit 1950 wurden in der ­Katholischen Kirche der Schweiz 218 Fälle von sexuellem Missbrauch registriert. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Zu lange haben die Bischöfe versucht, die Fälle intern beizulegen, indem sie sich mehr auf das Schweigen als auf das Leid der Opfer konzentrierten. Vor der Kamera des Journalisten Pierre Pistoletti erzählen drei Opfer missbräuchlicher Priester von ihrer Tortur: Manipulation, Vertrauensbruch, Auferlegung des Schweigens und spirituelle Ambivalenz, die zum psychischen Leiden hinzukommen. Durch Interviews und Bezeugungen auf Video wagt der Journalist es auch, die wesentliche Frage zu stellen: Welches sind die strukturellen Ursachen der Kirche, die Missbrauch in ihr begünstigen?

Der Preis zeigt, dass kirchliche Medienarbeit in redaktioneller Freiheit in unserer Gesellschaft als wichtiger Beitrag wahrgenommen wird - und dass die RKZ-Mittel für den Medienbereich gut investiertes Geld sind!



«Five up»

Unterstützung einfach per App organisieren

Mit «Five up» können freiwillige Helferinnen und Helfer jederzeit einfach organisiert werden. Ob für interne Aktivitäten oder den nächsten Gemeindeanlass – über eine App stehen alle Beteiligten miteinander in Kontakt. Praktisch, einfach, überall.

Dank «Five up» sind die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Genau dort, wo Unterstützung gebraucht wird. Bedürfnisse können mit der App entweder im eigenen Netzwerk oder ganz einfach öffentlich kommuniziert werden. Mit den intuitiv bedienbaren Funktionen von «Five up» findet sich genau die Unterstützung, die gebraucht wird. Praktische Push-Nachrichten informieren zudem über Anfragen und Absagen. So bleiben stets alle auf dem Laufenden und können schnell reagieren.

Der Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) gefällt die Idee, die Organisation von freiwilligen Helferinnen und Helfern mit zeitgemässer Technik zu vereinfachen. Die Schweizer App ist ab sofort kostenlos in den App Stores verfügbar: www.fiveup.org



Verändert sich mit der Gesellschaft auch das Recht?

Online-Veröffentlichung von Vorstössen mit Bezug zum Staatskirchen- und Religionsrecht

Unter der Leitung von Prof. René Pahud de Mortanges, Professor für Rechtsgeschichte und Kirchenrecht der Universität Freiburg, wurde eine online-Dokumentation über Initiativen, Gesetzgebungsprojekte und Berichte zu kirchlichen und religiösen Rechten erstellt. Diese nicht erschöpfende Sammlung zeigt Trends und Entwicklungen der letzten Jahre bei parlamentarischen Vorstössen im Zusammenhang mit Religion.

Sammlung von Vorstössen mit Bezug zum Staatskirchen- und Religionsrecht