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 Aktuell 

Supermarkt oder Comestibles? Was macht das Profil der Kirche aus?

Medienmitteilung zum RKZ Fokus vom 10. September 2018 in Bern

Die Anforderungen an die römisch-katholische Kirche sind vielfältig, kritische Stimmen laut. Mit welchem Angebot kann sie den Bedürfnissen der Gesellschaft nachkommen? Wie bleibt sie glaubwürdig und gewinnt zugleich an Profil? «Vielfalt und Leben mit Unterschieden ist kein Ausdruck von Profillosigkeit, sondern Wesenszug des Profils der Kirche», so Luc Humbel, Präsident der RKZ, eingangs des RKZ-Jahresanlasses in Bern. Für den Soziologen René Knüsel ist der Umgang mit Verschiedenheit ein Schlüssel, mit dem die Kirche der Zukunft ihr Profil schärfen und Menschen für sich gewinnen kann. Vorausgesetzt, dass sie Verschiedenheit als Reichtum versteht und sich kritischen Fragen stellt.

Medienmitteilung vom 18. September 2018
Fotogalerie
Programm

«Verbindungen schaffen als zentrale Aufgabe der Kirche in säkularen Zeiten» - Gespräch mit René Knüsel auf kath.ch



ANAVON – die katholische Kirche im Dialog mit der Jugend

Veranstaltungshinweis

Herzliche Einladung zur Tagung «ANAVON – die katholische Kirche im Dialog mit der Jugend» am 29. September 2018 in Bern. Es ist ein Inspirationstag mit einem reichhaltigen Programm und Begegnungen zum Thema Jugend und Kommunikation über Glaube und Kirche.

ANAVON richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die an Gott, an Glauben und an der Kirche interessiert sind. Auch herzlich eingeladen sind Verantwortliche aus Kirche und Jugendarbeit, Medien- und Kommunikationsarbeitende, sowie weitere an der Thematik Interessierte.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website www.anavon2018.ch

ANAVON Programmflyer

«ANAVON» ist eine Veranstaltung der Kommission für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Schweizer Bischofskonferenz



Für eine Schweiz von Morgen! - Mitgestalten oder Enthalten?

Veranstaltungshinweis

Die neue Trägerschaft des Polit-Forums Bern organisiert in Zusammenarbeit mit dem Team des Polit-Forums Bern eine eigene Veranstaltungsreihe zum Thema gesellschaftliches Engagement.

Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gehen im Käfigturm an drei Veranstaltungen der Frage nach, welche Art von Engagement die Schweiz von morgen braucht und welche Voraussetzungen notwendig sind, damit dieses Engagement auch in Zukunft geleistet wird.

Podisumsdiskussionen

  • Do., 13. September, 18h30: Persönliches Engagement oder Spenden: Womit erreicht man mehr?
  • Fr., 14. September, 18h30: Warum und wie engagieren sich Jugendliche politisch? Welche Voraussetzungen braucht es hierfür?
  • Di., 18. September, 18h30: Freiwilliges Engagement im vierten Lebensabschnitt - Voraussetzung für Sozialkontakte, moralische Pflicht oder Ausbeutung?

Weitere Information und Anmeldung



©Jubla

Die Jugend – vom Betreuungsobjekt zum Glaubenssubjekt der Kirche

Der Herbert Haag Preis 2019 geht an den BDKJ und an die Jubla

Keine Organisation überlebt ohne junge Menschen in ihren Reihen. Das gilt auch für die Kirche, selbst wenn ihr Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit häufiger durch ältere Herren geprägt ist. Aus diesem Grund würdigt die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche die Arbeit der beiden Jugendverbände BDKJ, den Bund der Deutschen Katholischen Jugend, und der Jubla Schweiz, den katholischen Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring. Ihre jugendliche, fröhliche, lebensbejahende und weltoffene Art steht in heiterem Kontrast zu gängigen Vorstellungen von Kirche. Und ihre kritische Reflexion darüber, was kirchliche Jugendarbeit in der Gegenwart kann und soll, dementiert längst das Cliché von Betreuungs- und Indoktrinationseinrichtungen.

Das Preisgeld beträgt 10'000 Euro bzw. 15'000 Schweizerfranken.

Medienmitteilung



Integration durch Religion?

Veranstaltungshinweis

Die religiöse Landschaft der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten markant verändert. Trotz zunehmender Säkularisierung ist aber Religion aus unserer Gesellschaft nicht verschwunden. Welche Rolle haben religiöse Gemeinschaften bei der Integration ihrer Mitglieder und Gruppen in die Gesellschaft? Tragen sie überhaupt dazu bei, Immigranten auf dem Weg zur Integration zu unterstützen, oder sind sie eher ein Hindernis und gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und welche Rolle spielt die Frage der staatlichen Anerkennung? Überschätzen Politik und Öffentlichkeit den Einfluss religiöser Bindung nicht?

Abendveranstaltung mit Vorträgen und Diskussion, 18. September 2018, 18:15 - 20:15, Zürich

Weitere Informationen und Anmeldung



«Auf das Zusammenspiel kommt es an» – für das Miteinander im dualen System

Positionspapier mit Leitlinien für eine sachgemässe und wirkungsvolle Koordination pastoraler und finanzieller Entscheidungen im dualen System.

Das Spannungsfeld zwischen «Geld und Geist» und das Miteinander von staatskirchenrechtlichen Behörden und pastoral Verantwortlichen sind ständige Herausforderungen. Betroffen sind alle, von der kleinen Pfarrei/Kirchgemeinde bis zu den grossen Körperschaften und Bistümern oder zu RKZ und Bischofskonferenz. Die Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht hat dazu ein Positionspapier erarbeitet. Die RKZ hat es genehmigt und seiner Veröffentlichung zugestimmt. Es soll dazu beitragen, dass die Entscheidungen aufeinander abgestimmt werden und die jeweiligen Rollen und Kompetenzen respektieren. Der Titel «Auf das Zusammenspiel kommt es an», stammt aus der Welt der Musik: Ein Orchester oder ein Chor klingt dann gut, wenn man gleichzeitig die je eigene Melodie spielt und auf die anderen hört.

Positionspapier «Auf das Zusammenspiel kommt es an»



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl



Label Grüner Güggel

Umweltberatung für Kirchgemeinden durch die Fachstelle oeku Kirche und Umwelt

Das Umweltmanagementsystem Grüner Güggel hilft Kirchgemeinden und Pfarreien bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Es dient der Optimierung des Ressourcenverbrauchs, spart Betriebskosten und wirkt langfristig und motivierend über die Gemeindegrenzen hinaus. Das Label führt zudem zur verbesserten Kommunikation und es hilft bei der Organisation von Abläufen und Verantwortlichkeiten. So fehlt zum Beispiel in manchen Kirchgemeinden die Dokumentation zum Energieverbrauch oder Zuständigkeiten bei Fragen der Betriebs- und Arbeitssicherheit sind nicht geklärt. Darauf legt der systematische Zugang des Umweltmanagementsystems Grüner Güggel Wert: Es soll klar werden, wer was wann tut und die Fortschritte werden laufend dokumentiert.

Die Fachstelle oeku Kirche und Umwelt und die von ihre ausgebildeten Umweltberaterinnen und Umweltberater sind gerne bereit, die Kirchgemeinden und Pfarreien in der Schweiz bei der Umweltarbeit zu begleiten und telefonisch oder vor Ort den Weg zum Umweltlabel Grüner Güggel aufzuzeigen.

Weitere Informationen findet man unter www.grüner-güggel.ch
Liste der kirchlichen UmweltberaterInnen



Neues Genfer Laizität-Gesetz verabschiedet

Das neue Laizitäts-Gesetz sieht weiterhin den staatlichen Einzug freiwilliger Beiträge der Mitglieder an religiöse Gemeinschaften vor.

Am 26. April 2018 hat der Grosse Rat des Kantons Genf nach intensiven und kontroversen Debatten ein neues Gesetz über Laizität des Staates verabschiedet. Im Kanton Genf sind Kirche und Staat getrennt, weshalb keine Kirchensteuern erhoben und keinerlei Staatsbeiträge entrichtet werden. Der Kanton nimmt jedoch die freiwilligen Beiträge von Steuerzahlern an die anerkannten Kirchen auf und verteilt diese. Für diese Verwaltungsleistung wird er von den Kirchen entschädigt. Mit dem neuen Gesetz sollte diese Leistung des Kantons zunächst abgeschafft werden. Die Kirchen befürchteten, dass jene Steuerzahlenden, die diese Leistung als Sicherheit schätzten, künftig auf die Entrichtung des freiwilligen Beitrages verzichten würden. Aufgrund ihrer Intervention bei den Mitgliedern des Grossen Rates wurde der Antrag der vorberatenden Kommission abgelehnt, diese Bestimmung zu streichen.

Allerdings haben jene Kräfte, die eine noch stärkere Trennung zwischen Staat und Kirchen/Religionsgemeinschaften wünschten, im Parlament aber unterlegen sind, nun das Referendum ergriffen, so dass es voraussichtlich zu einer Volksabstimmung kommen wird. Würde das Gesetz abgelehnt, blieben die entsprechenden Bestimmungen in der neuen Genfer Kantonsverfassung vorerst ohne Ausführungsgesetz. Art. 3 derselben sieht vor, dass der Staat «laïque» und religiös neutral ist, kultische Aktivitäten weder entlöhnt noch subventioniert, die staatlichen Autoritäten aber Beziehungen zu den Religionsgemeinschaften unterhalten.

Weitere Informationen zum Thema auf kath.ch

Vier Referenden gegen das neue Laizität-Gesetz in Genf
Genfer Kirchen kritisieren neues Gesetz über Laizität des Staates 



Kirchenstatistik des SPI online!

Die aktuellsten Daten rund um das kirchliche Leben stets zeitnah beobachten

Die kirchenstatistischen Daten des Schweizerischen Pastoralsoziologisches Institut (SPI) stehen neu unter kirchenstatistik.spi-sg.ch online zur Verfügung. Das SPI ermöglicht mit der Online-Kirchenstatistik einfache und schnelle kirchenstatistische Recherchen und Datenvergleiche von «A wie Anderssprachigenseelsorge» zu «B wie Bistümer» über «K wie Kircheneintritte» bis zu «T wie Trauungen».

Insgesamt zeigen die Zahlen der Kirchenstatistik eine erstaunliche Stabilität der Kirche und der kirchlichen Handlungsbereiche. Zugleich setzt sich in vielen Feldern kirchlichen Lebens ein zwar langsamer aber anhaltender Erosionsprozess fort, der uns mittlerweile seit vielen Jahren vertraut ist. Es gibt also kirchlichen Handlungsbedarf, aber keinen Grund zur Panik.

Nicht zuletzt bildet die Kirchenstatistik nur Teilaspekte kirchlichen Lebens ab, die zudem über längere Zeiträume beobachtet werden können. Neue Entwicklungen in der Kirche, caritative Leistungen und die gesellschaftliche Bedeutung der Kirche werden von der Kirchenstatistik beispielsweise gar nicht erfasst.

Onlineportal Kirchenstatistik SPI